MATHEPROJEKT
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Mathematik und Kunst werden oft als Gegensätze angesehen.

In Wirklichkeit haben sie aber viele Ähnlichkeiten, (z.B. die abstrakte Dimension), und Berührungspunkte.

Trotz Unterschiede in deren internen Logik und Disziplin, eröffnen sie beide eine unendliche Kreativität.

Die Verbindung und der Dialog zwischen den beiden Bereichen war immer vorhanden und war eine wichtige Voraussetzung für Architektur, Konstruktion von Proportionskanonen / Schemen, Verwendung des goldenen Schnittes oder der Zentralperspektive.

Mathematik wurde immer schon im Bestreben der Künstlern um ein ästhetischen Ideal zu erreichen, verwendet.

Viele der mathematischen / geometrischen Begriffe und Phänomene manifestieren sich am besten in visuellen Formen; z.B. in Fraktalen und Spiegelungen.

In der modernen Kunst gibt es viele Beispiele, wie visuelle Strukturen aus vorherbestimmten und gewählten mathematischen Prinzipen, z.B. Warscheinlichkeitsberech-nung oder Grössenverhältnisse erschaffen werden.



In diesem Projekt, das sich mathematisch um Konstruktion der geometrischen Formen, ihrer Fläche, Umfang und Volumen konzentriert, werden Bilder und räumliche Formen mit Ausgangspunkt in diesen Begriffen gestaltet.

Die Schüler untersuchen die bildnerische Möglichkeiten, die diese Begriffe enthalten und die ästhetische Konsequenzen ihrer Verwendung, damit experimentieren und in eigenen Arbeiten verwenden.

EIN  INTERDISZIPLINÄRES  PROJEKT  FÜR  BILDENDE  KUNST  UND  MATHEMATIK

BILDER IN DER MATHEMATIK - MATHEMATIK IN BILDERN

Das Projekt hat zwei Hauptziele:


1. Den Kindern einen anderen - praktischen, sinnlichen, ästhetischen und experimentierenden - Zugang zu den aus Erfahrung oft schweren mathematischen Begriffen zu geben, um diese mehr verständlich interessanter und lebendiger zu machen.

2. Mit visuellen Formen und Ausdrücken zu arbeiten, sie in mathematischen Kontext zu platzieren und auf diese Weise einen anderen, nicht verbalisierenden und nicht erzählerischen Zugang zu Bildern und Kunst zu eröffnen und das Verständnis für die Autonomie der Formen zu fördern.



Das Projekt wurde erstmalig in zwei Editionen für „Billedskolen i Tvillingehallen“ ( Kunstschule für Kinder) in Kopenhagen, mit sieben Klassen der 4. - 6. Stufe  2006 und 2007 im Dialog mit den Mathematiklehrern Klaus Munck und Mads Eriksen durchgeführt, die ein Arbeitsheft mit mathematischen Aufgaben zur Vorbereitung auf das Projekt erstellt haben; www.kbhmat.dk

Zum Abschluß wurde es als eine Ausstellung an der IT-Universität in Kopenhagen präsentiert. Es ist auch in der Fachzeitschrift des Lehrervereins in Kopenhagen, “KK Bladet” (Nr 8/2006) und der Kulturvermittlungszeitschrift ”Buks” (Nr 51) beschrieben.

In 2007 ist das Projekt mit das Thema „Zahlen von 1 bis 30“ für die erste Klasse der Volksschule Stiftgasse in Wien realisiert.

Danach wurde es auch mit neuen Schwerpunkte:„Fraktale“ und „Der goldene Schnitt“ für die KLAX  Shulen in Berlin durchgeführt.


Das Projekt kann nach Bedarf und Wünschen der Schule an Dauer variieren und allen Schulstufen angepasst werden.

Im Dialog mit den MathematiklehrerInnen können auch andere mathe- matische Problemstellungen erarbeitet werden.


Die Fotos stammen aus Projekte für "Billedskolen i Tvillingehallen"  in Kopen- hagen und KLAX in Berlin

   

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